Zeitgemäße Motive

Immer das Gleiche mit der Bildsprache der Politik – möglichst viele freie Flächen werden in den Städten und Dörfern im Wahlkampf zugestellt mit den immer gleichen „Großaufnahmen“ der zur Wahl stehenden Kandidaten und Kandidatinnen. Hintergrund meist unkenntlich oder gar Weiß, Parteilogo in der Ecke und noch ein klares Statement und fertig ist das „oldschool“ Wahlplakat. Das es auch anders geht zeigt heute z.B. die Berliner SPD mit Ihren frischen und zeitgemäßen Motiven der aktuellen Wahlkampagne. Der Tagesspiegel schreibt dazu in einem Artikel:

„Ein Parteilogo gibt es nicht – aber gefühlige Motive, die den Regierenden Bürgermeister als bürgernahen Stadtvater zeigen.“

Es ist richtig vom Immergleichen auch mal abzuweichen und etwas Neues auszuprobieren. Und das Beste daran: Genau das fällt auf!

Begleitet wird die Kampagne mit dem Hashtag #BerlinBleibtWeltoffen und polarisiert im Netz:

Eine ganz eigene Bildsprache

Spitzenkandidat Michael Müller postete auf Facebook heute morgen eines der ersten Motive, welches eine Rolltreppe zeigt auf der er nur verschwommen zu erkennen ist. Doch genau das ist es, was die Motive so besonders macht. Sie zeigen „alltägliche Szenen“ aus Berlin. Bürgernähe wird vermittelt und das wird auch langsam mal Zeit, denn mit einem demokratischen Gedanken hatten in der Vergangenheit viele politische Motive nichts mehr gemein.

Fotomotive für Image und Stadt

Schon vor Monaten habe ich für den neuen Bürgermeister der Stadt Bad Salzuflen (meine Heimatstadt)  Roland Thomas moderne Imagefotos erstellt. Zusätzlich zu einigen Porträtfotos im Studio mit schlichtem Hintergrund (diese werden größtenteils für offizielle Anfragen und Publikationen verwendet) habe ich gezielt auf Motive in der Salzufler Innenstadt gesetzt und mit Herrn Thomas bürgernahe und vor allem echte Szenen aufgenommen.

„Jan, das bin eben ich…“

Auch Rocco Wilken (amtierender Bürgermeister in Vlotho) setzte schon im letzten Wahljahr auf „echte Motive“ von mir – und gewann! Bewusst haben wir damals auf „typische Hintergründe“ verzichtet und den gesamten Ort Vlotho (mit seinen Bürgern) zur Location erklärt. Es war ein kreatives Miteinander.

Authentizität ist das Zauberwort und eben diese lässt sich am besten mit waschechten Menschen Politikern vor der Kamera einfangen und transportieren.

Nach der Pflicht kommt die Kür!

Dies gilt nicht nur für die Politik, sondern auch für Unternehmen. Gute Porträtfotos sind wichtig, aber eben nur die eine Hälfte der Medaille. Freie Arbeiten, Ideen und Szenen zuzulassen eine ganz andere.

Für meine Kunden entwickele ich oft individuelle Bildkonzepte, um eben doch aus der von Nietzsche geprädigten Ewigen Wiederkunft zu entfliehen und am Ende wahrscheinlich mit genau diesen Bildern aufzufallen und zu punkten.

 

Sind Sie an individuellen Fotos interessiert? Dann kontaktieren Sie mich.